Neues Klettergerüst

Am 26. Januar 2026 wurde an der Realschule plus Saarburg das neue Klettergerüst im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung offiziell eingeweiht. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Vertreter des Schulträgers, Förderer sowie Mitglieder der Schulgemeinschaft nahmen an der Einweihung teil und unterstrichen damit die Bedeutung des Projekts für die Schule.

Seitens des Schulträgers war auch Herr Rolf Rauland, Geschäftsbereichsleiter Schulen des Kreises Trier-Saarburg, der Einladung gefolgt. Einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Projekts „Bewegungsgarten“ leistete die Stiftung „Partner für Schulen in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg“ der Sparkasse Trier, die an diesem Tag durch Herrn Christian Müller vertreten wurde. Auch der Förderverein der Realschule plus Saarburg unterstützte das Vorhaben finanziell und die Vertreter des Fördervereins, Frau Friedrich und Frau Geuting, sowie des Schulelternbeirats, Frau Scheid und Frau Fuchs, sahen das Geld gut investiert.

Schulleiter Herr Paulus betonte in seiner Begrüßung die große Bedeutung des neuen Bewegungsangebots für den Schulalltag: „Der Bewegungsgarten ist ein wichtiger Baustein für eine Schule, in der Lernen, Bewegung und gemeinsames Erleben zusammengehören.“ Zugleich dankte er allen Unterstützern und Helfern für ihr Engagement: „Ohne die Unterstützung der Stiftung „Partner für Schulen“ der Sparkasse Trier, unseres Fördervereins sowie des Schulträgers wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.“

Ein besonderer Dank galt auch den Hausmeistern der Schule, die sich mit großem Einsatz an der Gestaltung des Schulhofs beteiligen. „Mit Sitzmöglichkeiten, Schattenplätzen und einem Schulgarten entsteht hier Schritt für Schritt ein Raum, der zum Verweilen, Lernen und Begegnen einlädt“, so Herr Paulus weiter. Nur durch dieses kontinuierliche Engagement könne sich der Schulhof zu einem lebendigen Lern- und Aufenthaltsraum entwickeln.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert vom neuen Klettergerüst. Mit dem feierlichen Durchschneiden des Bandes wurde das Klettergerüst offiziell eröffnet und im Anschluss sofort ausgiebig von den Schülerinnen und Schülern getestet. Für diesen Moment hatte der Unterricht Pause – Spielen war ausdrücklich erwünscht.

Der Blick richtet sich nun nach vorn: Der Bewegungsgarten soll in den kommenden Jahren weiter wachsen und schrittweise ausgebaut werden. Begleitend dazu besteht in der Schulgemeinschaft die Hoffnung, dass sich perspektivisch auch für die baulichen Rahmenbedingungen der Schule zeitgemäße Lösungen entwickeln lassen. Ziel ist es, der Realschule plus Saarburg langfristig ein modernes, zukunftsfähiges Lernumfeld zu bieten, das den pädagogischen Anforderungen, dem Engagement und den Ideen aller Beteiligten gerecht wird.

 

Lernreise

 

Alte Gebäude haben ihren ganz eigenen Charme und ihre Mauern könnten ohne Frage eine Vielzahl von Geschichten erzählen. Dies trifft sicher auch auf die Realschule plus Saarburg zu, in deren Räumlichkeiten unzählige Schülergenerationen unterrichtet wurden. Inzwischen aber nagt der Zahn der Zeit an den Gebäuden und auch wenn die Schülerinnen und Schüler in einer ihrer Podcastfolgen davon sprechen, dass es „auf die inneren Werte ankommt“, so sollte ein Schulgebäude heute, das mehr und mehr zum Lern- und Lebensraum wird, so gestaltet, aufgebaut und ausgestattet sein, dass ein zeitgemäßer Unterricht in einer angenehmen Lernatmosphäre möglich ist.

Daher machten sich in der vergangenen Woche Mitglieder des Schulleitungsteams, des Kollegiums, der Schülerschaft und des Schulträgers gemeinsam mit dem Schulbauberatungsteam rund um Herrn Egon Tegge auf den Weg nach Weiterstadt und Worms, um dort Schulgebäude zu besichtigen, die als sogenannte Clusterschulen konzipiert sind. In Clustern werden Klassenräume mit Differenzierungs- und individuellen Lernräumen sowie Erholungsbereichen zu einer Einheit zusammengefasst. So kann einem immer individualisierteren Lernen flexibler begegnet werden.

Die mitgereisten Schülerinnen zeigten sich begeistert von dieser Art des Lernens und der dazu nötigen Gebäudegestaltung. „Ich fand die Schulen schön. Die vielen Fenster machen das alles sehr hell, offen und einladend und in den verschiedenen Lernecken, kann man auch mal in Ruhe etwas nachlesen und lernen“, fasst eine Schülerin ihre Eindrücke zusammen. „Klar kann man da auch mal chillen zwischendurch, aber man muss ja nicht immer am Tisch sitzen, um ein Buch zu lesen oder zu lernen“, ergänzt eine andere Schülerin.

Differenzierte Lernlandschaften lösen sich vom engen Klassenraum und bieten immer heterogener werdenden Lerngruppen, die besten Chancen, sodass sich jeder einzelne entwickeln kann. „Mit unserem pädagogischen Konzept ‚Lernen fördern durch Beziehung‘ haben wir der Realschule plus Saarburg in den letzten Jahren bereits eine Seele verliehen. Jetzt haben wir die Chance, eine passende Hülle zu schaffen“, so der stellvertretende Schulleiter Ingo Sehr. Cluster sind beziehungsfördernd, gleichzeitig ist erfolgreiches Lehren und Lernen ohne Beziehung nicht möglich, darin waren sich die Schulleiter*innen, ob nun in Hessen oder Rheinland-Pfalz, einig.

Die Schulleitung jedenfalls ist stolz darauf, durch ihr pädagogisches Konzept bereits seit Jahren den Weg zu erfolgreichem und zukunftsorientiertem Lehren und Lernen zu bereiten. Ob die Realschule plus Saarburg nun generalsaniert wird oder einen Neubau erhält, liegt in den Händen anderer. Hier gilt: „Es ist vieles möglich, wenn alle Seiten es wollen“.

 

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