Austausch mit unseren Partnerschulen

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt (Wittgenstein). 

 

An unserer Europaschule sind wir seit jeher an einem regen Austausch mit anderen Kulturen und Sprachen interessiert.  

Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie, war es uns im vergangenen Jahr 2020 leider nicht möglich, den Französischlernenden an unserer Realschule plus in Saarburg, Schüleraustauschmaßnahmen anzubieten.  

Damit unsere Französischlernenr dennoch weiterhin im Austausch mit Jugendlichen aus anderen Ländern stehen, haben sich die Französischlehrer/innen (Herr Diwersy, Frau Durst, Frau Mallmann und Frau Sands) Verschiedenes für ihre Schülerinnen und Schüler überlegt:


Klassen 7-9

Die Lernenden der Klassen 7 und 9 nahmen Kontakt mit den Partnerschulen Collège Nicolas Untersteller in Stiring-Wendel und Lycée Rosa Parks in Thionville auf. Zu Weihnachten wurden Karten und Steckbriefe für die Partner/innen verfasst. Klasse 8 hingegen erhielt Weihnachtspost aus Florange. 

Da wir uns noch im Fernunterricht befinden, gab es letzte Woche (11.02.2021) dann die erste gemeinsame Videokonferenz unserer 9ner mit den Brieffreunden aus Thionville. Während die französischen Jugendlichen über Laptops im Klassenzimmer teilnahmen, schaltete sich unsere Schüler/innen von zuhause aus zu. Da man sich zum ersten Mal sah, fand eine Vorstellungsrunde statt und schließlich hatten die Lernenden auf beiden Seiten einige Frage über das Schulleben im anderen Land. Die Möglichkeiten moderner Kommunikationsmittel werden jetzt aktiv genutzt um einander besser kennen zu lernen.


Klasse 6

Es wurde ein Briefaustausch mit französischsprachigen Schülerinnen und Schülern aus der Schule  École privée Montessori à Hobscheid in Luxemburg  ins Leben gerufen:

Das traditionelle Schreiben von Briefen wurde in der Weihnachtszeit als altes Ritual wiederbelebt. Den lernenden Schülerinnen und Schülern wurde die Bedeutung und die Freude der tiefen Kommunikation, die beim Briefeschreiben ermöglicht wird, bewusst gemacht. Die Kreativität und tiefe Auseinandersetzung mit der Fremdsprache, die in der heutigen Zeit leider durch schnelllebige Technik gebremst wird, wurde im Schreibprozess eines Briefwechsels hingegen gefördert und entfaltet. Beim Briefeschreiben konnten mehrere Sinneskanäle und damit mehrere Hirnareale angesprochen und somit die Sprache intensiv durchdrungen werden.

 

Die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern war gekennzeichnet durch Freude, Aufregung, Motivation und Ambition, einen schönen und guten Brief zu verfassen, der beim Adressaten /bei der Adressatin nicht nur inhaltlich sondern auch formal ansprechend wirkte.

Inhaltlicher Schwerpunkt bei dem Briefaustausch war zunächst das Kennenlernen und das große gegenseitige Interesse an dem Briefpartner/der Briefpartnerin. Zudem haben sich die Kinder über Weihnachtstraditionen ausgetauscht.

Wir haben uns über den Beginn der Zusammenarbeit mit dieser luxemburgischen Schule gefreut und hoffen, dass wir zukünftig weitere Projkete gestalten können.

Das Zielt ist ein persönliches Treffen, um sich gegenseitig kennenzulernen und sich über Geminsamkeiten und Unterschieder auszutauschen.

 

On est très ravis de travailler avec nos partenaires internationaux.

 

David Diwersy, Stefanie Durst, Nadine Mallmann und Stephanie Sands

 

Treffen mit Stiring Wendel

Willkommensposter, Spiele und Kuchen waren von den Schülerinnen und Schülern sowie Frau Mallmann und Frau Sands vorbereitet, als die Partnerschüler aus Stiring-Wendel am 12.11.2019 mit etwas Verspätung endlich ankamen.

Nach der Begrüßung fanden die 50 Jugendliche aus Deutschland und Frankreich über ein Vokabelspiel jeweils einen Partner. Ein Geschicklichkeitsspiel brachte die Schülerinnen und Schüler in Teams zusammen und alle mussten sich ohne viele Worte in die Gruppe einbringen. Anschließend nutzten die Jugendlichen ihre Fremdsprachenkenntnisse, um sich zu interviewen und ihre Partner vorzustellen. Später kreierten die Teams Maskottchen und fanden Teamnamen. Die abschließenden Herausforderung bestand darin mit dem eigenen Team einen möglichst hohen Turm aus Zucker zu bauen.

Die Freude an der Begegnung und am Lösen von vielseitigen Aufgaben in einem mehrsprachigen Team stand im Vordergrund. Das Verbindenden wurde hervorgehoben und die Zusammenarbeit ermöglicht, auch wenn es zunächst die Sprachbarriere zu überwinden galt. In diesem Sinne ist laufenden Schuljahr noch eine Begegnung am Drittort geplant, bei denen den Siebtklässern wieder spannende Rätsel- und Teambuilding-Aufgaben gestellt werden.

 

Erfolgreiche Teamarbeit mit Partnern aus Stiring-Wendel

Am 04.06.2019 trafen sich 22 Siebtklässer der Realschule plus Saarburg mit ihren 25 Partnern des Collège Untersteller aus Stiring-Wendel in der Jugendherberge Hermeskeil. In zwei deutsch-französische Teams aufgeteilt, starteten die Jugendlichen in eine zweitägige Austauschmaßnahme, vollgepackt mit Spielen und Aufgaben, die es gemeinsam zu lösen galt. Am ersten Tag stand das Teambuilding im Vordergrund: Durch zahlreiche Spiele, die auch ohne viele Worte zu lösen waren, fanden sich die Jugendlichen in ihre deutsch-französischen Gruppen ein. Höhepunkt des ersten Tages war die Fahrt auf Flößen, die vorher gemeinsam gebaut wurden.

Am zweiten Tag nahmen die Teams gemeinsam an den Waldjugendspielen in Trassem teil. Im Zentrum stand das Thema Nachhaltigkeit. Auf deutsch und auf französisch brachten die Jugendlichen ihr Wissen in Bezug auf dieses Thema ein sowie ihre Kenntnisse über Tiere, Bäume und Funktionen des Waldes. Mittlerweile bereits geübt, lösten sie flink die Teamaufgaben wie zum Beispiel das Umstapeln von Holz oder die Überquerung einer Strecke mit Hilfe von Baumscheiben. Unterstützt und begleitet wurden die Jugendlichen von Frau Stephanie Sands und Herrn Pirmin Schmidt von der Realschule plus Saarburg, Frau Nadine Clauss und Frau Nadège Klein vom Collège Untersteller sowie von Frau Margot Liebl, der europäischen FÖJlerin des Nabu und des Weltladens in Trier.

Die zweitägige Veranstaltung wurde aus dem europäischen Programm SesamGR finanziert, das auf die Förderung der Berufsorientierung, der Mehrsprachigkeit und der interkulturellen Kompetenz von Kindern und Jugendlichen in der Großregion ausgerichtet ist. Bereits im Vorjahr lernten sich die beiden Gruppen bei eintägigen Treffen kennen. Im kommenden Jahr soll der Austausch weiterhin gepflegt werden.

Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Saarburg erkunden mit französischen Partnern Betriebe der Großregion

Vom 18.03.2019 bis zum 21.03.2019 erkundeten 18 Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Saarburg gemeinsam mit 13 Jugendlichen des Lycée Colbert in Thionville Betriebe in der Großregion. Auf dem Programm stand eine Besichtigung der Bitburger Markenerlebniswelt mit anschließendem Gespräch zu Ausbildungsmöglichkeiten in der Brauerei. Außerdem beschäftigten sich die Partner mit dem Ablauf der Gewinnung von Roheisen, der Herstellung von Stahl und dessen weiterer Bearbeitung im Walzwerk bei einer Rundfahrt auf dem Betriebsgelände der Dillinger Hütte. Auch hier wurden den jungen Leuten die zahlreichen Ausbildungsberufe vor Ort vorgestellt. Bei einem Besuch der Ausbildungswerkstätten konnten die Schülerinnen und Schüler dann Auszubildenden über die Schulter blicken und an Werkstücken sehen, was von diesen gefordert wird.

Auch die im Center Park am Bostalsee angebotenen Ausbildungsberufe wurden bei einer Führung vorgestellt. Ein Schwerpunkt beim Besuch des Center Parks lag im Bereich des Safety Management und die Jugendlichen hatten die Gelegenheit die Versorgungstechnik des Schwimmbads zu entdecken.

Die viertägige Veranstaltung wurde aus dem europäischen Programm SesamGR finanziert, das auf die Förderung der Berufsorientierung, der Mehrsprachigkeit und der interkulturellen Kompetenz von Kindern und Jugendlichen in der Großregion ausgerichtet ist. Entsprechend waren die 31 jungen Leute in deutsch-französischen Teams in  Ferienhäusern untergebracht, um ihr Alltagsleben gemeinsam zu meistern. Sie sammelten Interviewfragen für die Betriebsbesichtigungen und erstellten gemeinsam Präsentationen zu den besuchten Betrieben, wobei jeder seinen Beitrag in der Fremdsprache leistete. Als besondere Herausforderung musste jedes deutsch-französische Team an einem Abend ein perfektes Abendessen zaubern.

 

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