Tagesberichte
Tag 1
Am Sonntag starteten 25 gut gelaunte Schüler und Schülerinnen zusammen mit 2 Lehrern um 6:15 Uhr in Saarburg. Die 10,5 stündige Fahrt ging über Straßburg, Basel, Lausanne (traumhafter Seeblick), den St. Bernhard-Tunnel und das Aosta-Tal nach Turin. Wir genossen die tolle Aussicht über den Alpenpass, von Sonne bis Schnee war alles dabei. Stimmung im Bus war super, obwohl es nicht leicht war eine Musikrichtung zu finden die allen zusagte. Die größte Hürde für manche Schüler/innen war das Ausschalten des Handy’s aus Kostengründen in der Schweiz. Erstaunlicherweise wurden rasch alternative Beschäftigungsformen gefunden. Gegen 19 Uhr erreichten wir endlich unser Hotel. Zum Abendessen gab es natürlich Pasta.
Tag 2:
Nach einem Schönheitsschlaf mit Langschläfer Frühstück (9 Uhr) starteten wir unseren Tag in 2 Gruppen. Die Herr Dück-Gruppe ging zum Paddle-Ball, dies ist eine Art Tennis im Glaskasten. Die Frau Temmes-Gruppe schaute sich beim Maserati-Händler um, der stahlblaue Maserati MCXtrema und der matt gelbe Maserati MC20 waren unsere Favoriten. Danach ging es zum A12 dem Shopping Zentrum am Stadion. Da es unser erster Tag war, machten wir eine Preisrecherche über Schokolade und Trikots um nicht zu viel Geld auszugeben. Um die Mittagszeit wurden wir mit Pizza belohnt. Nachmittags besuchten wir die King Bowling Funmily Bahn. Zum Abendessen gab es erneut Pasta.
Tag 3:
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zur Reggia, einem Jagd- und Freizeitsschloss von Vittorio Emanuele II. Dort lösten wir ein Quiz in den Palastgärten. Besonders gefallen haben uns die blühenden Kirschbäume und die Wasserfontänen. Danach besichtigten wir das Schloss und waren begeistert von den Gemälden der ehemaligen Schlossbewohner, den Gebäudemodellen und Waffen. Ein kulinarisches Highlight für uns war die Piadine, ein herzhaftes Wrap gefüllt mit Schinken, Käse, Tomaten usw. Am Nachmittag nutzten wir das schöne Wetter für sportliche Aktivitäten im Park Salvo D’Acquisto.
Tag 4:
Morgens besuchten wir unsere Partner Schule in Venaria Reale. Die italienischen Schüler/innen waren stolz darauf, uns ihre Schule zeigen zu dürfen. Wir starteten in der Aula. Dann gingen wir zum Kunstsaal, in die naturwissenschaftlichen Räume, den Musiksaal, die Bibliothek, die Turnhalle und zur Kantine. Zu unserer Überraschung wurde uns auch ein schuleigner Kinosaal zur Erstellung von Videos gezeigt. Danach wurden uns die Geschichte und die wichtigsten Informationen über Turin erklärt, bevor wir Kommunikationsspiele ausprobierten. Dazu gab es leckere italienische Süßigkeiten und Getränke. Natürlich hatten auch wir Plakate und Videos über Saarburg und Umgebung sowie Gastgeschenke mitgebracht.
Zum Mittagessen aßen wir köstliche Pizzen. Anschließend gingen wir zum Juventus Museum, wo wir viele Trophäen, Trikots sowie weitere historische Teile der Fußballausrüstung des Clubs anschauen durften. Schließlich nahmen wir an einer geführten Stadiontour teil, während der wir Hunderte von Fotos machten. Wir besuchten den Medien- und Presse Bereich, die Mixd Zone , die Umkleiden und das Spielfeld. Ein Highlight war sicherlich der Besuch des Juventus Shops, in dem wir Trikots und andere Fanartikel kauften.
Tag 5:
Nachdem wir mit ziemlichem Schlafmangel um halb 8 gefrühstückt hatten, fuhren wir ins Zentrum von Turin um, in der Gallerie d' Italia an einem Workshop zur Agenda 20/30 teilzunehmen. Als wir ankamen, trafen wir auf die italienischen Schüler, mit denen wir vor dem Museum ein Gruppenbild machten. In dem Museum wurde uns schnell klar, dass es sich bei den Bildern des Künstlers um die Auswirkungen von Umweltkatastrophen auf Menschen und Tiere handelt. Die Ausstellung Bestand aus folgenden Teilen, Steigender Meeresspiegel auf Grund von Treibhauseffekt, Dürre, zunehmende Trockenheit und Wassermangel sowie Brände machen immer mehr Gebiete unbewohnbar. Besonders interessant fanden wir, dass der Fotograf Nick Brant seine Bilder schoss, ohne sie groß zu bearbeiten, d. h. Bilder, die nicht aussahen als ob sie unter Wasser geschossen wurden, Nach den Rundgang spielten wir noch ein Spiel, um unser Wissen zu vertiefen.
Danach spazierten wir über die Mole Antonelliana zur Casa Mollina am Ufer des Pos, von wo man eine schöne Fernsicht hatte.
Nach dem Mittagessen in der Nähe der Universität gingen wir zum Palazza Madame, dem Osttor der römischen Stadt.
Dort starteten wir zusammen eine Schatzsuche. Diese endete am Porto Pallatina, dem Nordtor der römischen Stadt. Nach der Preisübergabe und einigen Gruppenfotos sangen und tanzten wir zu unserem Mottosong „Bella Napoli“.
Diese Showeinlage setzten wir vor der Kathedrale Saint John de Baptiste fort, bevor wir uns leider von den Italienischen Schülern verabschieden mussten.
Ein weiteres Highlight war der Besuch der Eisdiele Grom. Das Eis war mega lecker .
Nach dem Abendessen mussten wir dann leider unsere Koffer packen.
Tag 6:
Übermüdet, aber froh, an dieser teilgenommen zu haben, stiegen wir in den Bus. Nachdem einige ihr Schlafdefizit nachgeholt hatten, wurde es eine muntere, aber entspannte Rückfahrt, bei der unser Mottosong „Bella Napoli“ nicht fehlen durfte.
Über 400 Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Saarburg und des Lycée Rosa Parks haben sich in den letzten zehn Jahren kennengelernt, gemeinsam gearbeitet und Freundschaften geschlossen. In ihrer Rede, anlässlich der gemeinsamen Feierstunde in Thionville, hob die Schulleiterin des Lycée Laurence Perquin Claren die Bedeutung solcher schulischen Kooperationen für den Zusammenhalt in Europa, vor allem angesichts zahlreicher globaler Spannungen hervor. Auch der Konrektor der Realschule plus Saarburg Ingo Sehr appellierte an die anwesenden Jugendlichen, sich für ein friedliches demokratische Miteinander und Werte wie die Freizügigkeit in Europa einzusetzen. Sehr sprach darüber, dass er für die Anreise nach Thionville zwei Grenzen überquert habe. Dies sei für uns heute völlig normal. In seiner Kindheit hingegen, sei man immer etwas ängstlich gewesen, wenn man an den Grenzen kontrolliert wurde. Er forderte die jungen Leute dazu auf, sich nicht durch falsche Nationalismen entzweien zu lassen.
Die rund 50 Jugendlichen, die in diesem Jahr am Austausch teilnahmen, hatten in den Tagen vor der Feierstunde unter dem Motto „Gemeinsam feiern - Fêter ensemble“ zahlreiche Aktivitäten durchgeführt. Im Anschluss an die Reden präsentierten sie einen eigenen Song bezüglich der deutsch-französischen Freundschaft und der Zusammenarbeit ihrer Schulen in Saarburg und Thionville. Dankesworte gingen an die aktuellen betreuenden Lehrkräfte beider Schulen, Frau Emilie Souchet, Frau Hannah Ottmüller sowie Frau Stephanie Sands, Herr Dominik Lutz, Frau Nadine Mallmann und an zwei ehemalige Kolleginnen, die den Austausch mit ins Leben gerufen hatten, Frau Eliane Liot und Frau Amelie Renard und die extra zu Feierstunde angereist waren.
Die Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum sollen am 09. Mai 2026 beim Schulfest der Realschule plus Saarburg fortgesetzt werden, wenn der Gegenbesuch aus Frankreich ansteht.
Wie bereits in den letzten Jahren konnte die Austauschmaßnahme in Frankreich vollständig aus Mitteln aus dem europäischen Programm Erasmus + finanziert werden.
Da wir als Erasmus + Schule akkreditiert sind, konnten die Gelder für diese und andere Austauschmaßnahmen im kommenden Jahr bereits bei der EU beantragt werden.
Anfang November empfingen wir zum ersten Mal Besuch aus Venaria Reale an unserer Schule. 23 Schülerinnen und Schüler des Istituto comprensivo Venaria II, begleitet von drei Lehrkräften, verbrachten vier intensive Tage mit Schülerinnen und Schüler unserer siebten und zehnten Klasse. Gemeinsam beschäftigten wir uns damit, wie Menschen hier und vor Ort in Italien zur Zeit der Römer lebten und wir wir heute im geeinten Europa leben.
Im März geht unsere Zusammenarbeit weiter, wenn unsere Teilnehmenden nach Italien reisen.
Die Austauschmaßnahmen werden aus Mitteln der europäischen Programm Erasmus + finanziert.
Vom 26.-28 Mai 2025 reisten unsere Schüler zur französischen Partnerschule Lycée Rosa Parks nach Thionville. Unter dem Motto: "Kunst, die verbindet" arbeiteten die deutsch-französischen Schülerteams an verschiedenen Projekten und nahmen vor Ort am "Tag der Talente" in der Schule teil. Für alle Schülerinnen und Schüler war der Besuch im Nachbarland ein voller Erfolg.
Am 04.11.2024 um 08:00 Uhr begaben wir uns auf die Reise nach Brüssel. Dort angekommen, stellen wir unser Gepäck ab und begaben uns in die Stadt, um unseren Tourguide zu treffen.Hier erfuhren wir viel über die Grand Place und über die Stadt Brüssel allgemein. Dann trafen wir uns mit unseren italienischen Partnerschülerinnen und -schüler, um bowlen zu gehen.
Gegeben 19.00 Uhr bezogen wir unseren Zimmer. Da wir am nächsten Tag schon um 09:00Uhr fertig sein mussten, gingen wir früh schlafen.
Als wir am 05.11.2024 um 10:00Uhr im Mini-Europe ankamen, bildeten wir Team mit den italienischen Schülerinnen und Schüler, um Fragen über die Ausstellung zu beantworten. Nach einem kleinen Mittagessen ging es weiter ins Atomium. Mit einem Aufzug fuhren wir auf die 92m hohe Aussichtsplattform. Leider war es recht nebelig, so dass wir die Aussicht nicht wirklich genießen konnten. Im Atomium gab es außerdem eine Lichtshow mit Musik und eine Ausstellung über die Weltausstellung im Jahr 1958 zu der das Atomium erbaut wurde. Anschließend gab es ein Spiel, damit die Deutschen und Italiener sich besser kennen lernen konnten und wir arbeiteten Fragen für den nächsten Tag im Parlament aus.
Am Abend besuchten wir einen Food Court, wo es viele Stände mit Essen aus der ganzen Welt gab und jeder konnte sich sein Essen frei auswählen.
Am Mittwochen, den 06.11.2024 war um 08:00Uhr morgens Abfahrt zum House of European History. Dort angekommen mussten wir zuerst alle durch eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen gehen. Anschließend bekamen alle ein Tablet mit Kopfhörern für den Rundgang im Museum. Jede Etage behandelte eine eigene Epoche in der Geschichte Europas. In einem Heft „12 Schritte zur Einigung Europas“ sammelten wir Informationen und beantworteten Fragen. Um 13:30 gingen wir dann ins Parlament. Es gab wieder Sicherheitskontrollen und jeder musste am Eingang seinen Personalausweis abgeben. Dieser wurde gescannt und es wurde automatisch ein Besucher-Namensschild ausgedruckt. Angekommen in der ersten Etage hatten wir einen Gesprächstermin mit der Parlamentarierin Vivien Constanzo, die sich aus terminlichen Gründen anstatt Frau Katarina Barley aus Schweich, mit uns unterhielt. Wir durften ihre alle möglichen Fragen stellen und haben viel über Berufsleben erfahren.
Die Italiener haben gleichzeitig italienische Abgeordnete interviewt.
Anschließend sind wir zusammen in den Plenarsaal gegangen und haben dort Fotos gemacht.
Nachdem wir fertig waren, sind wir ins Parlamentarium gegangen, wo wir zum dritten Mal Sicherheitskontrollen durchliefen. Wir bekamen Audioguides mit denen man Stationen freischalten und Informationen über das Parlament und seine Arbeit hören konnten.
Am letzten Tag, den 07.11.2024 brachten wir unsere Sachen morgens in den Bus. Nach einem Spaziergang ins Stadtzentrum, durfte wir dort etwas alleine umsehen. Anschließend spazierte wir noch durch den Park und zum Palais Royal. Kurz bevor es dann nach Hause ging, schauten wir uns noch das Gebäude der europäischen Kommission an und somit war die Brüssel-Exkursion auch schon zu Ende.
Ein Reisetagebuch von Alina, Lilli, Ben, Louis und Lena
Nachdem wir im Juli erfahren hatten, dass wir einen Preis erhalten sollten, fuhren am 11.09.2024 13 Schülerinnen und Schüler, der mittlerweile zehnten Klasse, nach Mainz. Begleitet wurden die Jugendlichen von Frau Sands und unserem FSJler Herr Seil. Auch Frau Souchet von unserer Partnerschule, dem Lycée Rosa Parks in Thionville, reiste an. Im Salon des Institut français wurde die Gruppe zunächst vom Hausherrn und anschließend von Herrn Jonathan Spindler vom Partnerschaftsverband begrüßt. Der dritte Platz, den die erfolgreichen Teilnehmeden erreichten, ist verbunden mit einem Gutschein über 400,-€. Außerdem wurden allen Jugendlichen eine Urkunde sowie einige Geschenke des Landtags Rheinland-Pfalz überreicht.
In dem Videoclip geht es darum, dass ein deutsch-französisches Basketballteam ein Turnier gewinnt.
Zur Entstehungsgeschichte des Gewinner-Videoclips:
Am 22. Februar 2024, kamen die französischen Freunde vom Lycée Rosa Parks in Thionville nach Saarburg, um ihre deutschen Partner zu treffen und
mit ihnen zum Thema „Sport“ verschiedene Aktivitäten zu absolvieren.
Nach einer aktiven Aufwärmphase, während der die Schülerinnen und Schüler ihre Fremdsprachenkenntnisse endlich anwenden konnten, ging es darum, ein zuvor im Unterricht geschriebenes Drehbuch filmisch umzusetzen. Das gemeinsame Mittagessen, diente der Stärkung für die sportliche Einheit am Nachmittag: Basketball und Völkerball in gemischten Teams, bei der alle Jugendlichen viel Spaß hatten.
Der Besuch in Thionville erfolgte dann vom 14. – 16. Mai 2024. Neben dem Kennenlernen der Partnerschule stand erneut das Verfilmen des Drehbuchs auf dem Programm. Aber nicht nur für die Kamera waren die Schüler/innen sportlich unterwegs. Vor Ort gab es auch ein deutsch-französisches Fußball- und Tischtennisturnier. Außerdem bestand ein Highlight im Besuch des Trampolinparks in Thionville.
Das Motto des Wettbewerbs "Schneller - Höher - Stärker - Sport als gemeinsame Sprache" wurde also umfassend gelebt und weitere Werte des Sports wie Zusammenhalt und Teamgeist wurden in einem Alphabet des Sports festgehalten. Das Videoprojekt wurde von Frau Sands und Frau Mallmann sowie der französischen Lehrerin Frau Souchet angeregt und der Besuch zusätzlich von Herrn Lutz begleitet.
Seit 2021 und bis zum Jahr 2027 sind wir als Erasmus + Schule akkreditiert, das heißt, dass wir jährlich Gelder der Europäischen Union bekommen können, um Projekte zu veranstalten.
Wir können Mobilitäten für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrkräfte und pädagogisches Personal organisieren und angehende Lehrkräfte sowie Expertinnen und Experten einladen.
In den beiden vergangenen Jahren konnten wir somit unserern Schülerinnen und Schülern 7 Fahrten ins europäische Ausland kostenfrei anbieten sowie Jugendliche von zwei Partnerschulen bei uns empfangen.
Zunächst konzentrierten wir uns auf die Kooperation mit bereits vorhandenen Partnerschulen und somit fuhren Französischlernenden unserer Schule in beiden Schuljahren nach Thionville, nachdem sie die französischen Partnerinnen und Partner zu eintätigen Besuchen bei uns empfangen hatten.
Eine neue Partnerschule haben wir im Candea Collegen in Duiven in den Niederlanden gefunden. Unsere SV beziehungsweise unsere Schüleraufsichten und Lernscouts reisten nach Duiven und begrüßten die Partnerschülerinnen und -schüler nun bereits zum zweiten Mal in Saarburg. Abschließend konnten in den beiden vergangenen Schuljahren Besuche des Europäischen Parlaments in Brüssel mit Interviews von Abgeordneten organisiert werden. Die Saarburger Jugendlichen trafen in Brüssel auf Partnerschüler/innen aus Frankreich beziehungsweise Italien und entdeckten außerdem gemeinsam das Haus der europäischen Geschichte. Nach einer Einladung zur italienischen Partnerschule konnten Sechstklässler unserer Schule Venaria Reale entdecken. Ziel ist es jeweils das Alltagsleben von Jugendlichen in einem anderen Land kennen zu lernen, Sprachkenntnisse in der Zielsprache Französisch oder in der gemeinsamen Fremdsprache Englisch zu nutzen, aber auch inhaltliche Schwerpunkte zu bearbeiten. Entsprechend standen bereits Themen wie Sport als gemeinsame Sprache, die deutsch-französische Freundschaft, kreative Gestaltung oder die Entwicklung der EU und ihrer Werte im Vordergrund.
Da wir bis 2027 weiterhin von den EU-Mitteln profitieren können, hoffen wir viele weitere Maßnahmen durchführen zu können und die Freundschaften zu stärken sowie Wissen über die europäische Gemeinschaft, Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer Mitglieder sowie Offenheit und Toleranz in unserer Schulgemeinschaft auszubauen.
Together in democracy – unter diesem Motto reisten 17 Vertreterinnen und Vertreter der Schülervertretung (SV) unserer Schule für drei Tage nach Brüssel in die Hauptstadt Europas
Vor Ort trafen die Jugendlichen auf eine Gruppe italienischer Schüler des Istituto Comprensivo, mit denen im Rahmen des Austauschprojektes Erasmus plus bereits im März ein Treffen in Venaria Reale (Piemont) stattgefunden hatte. Gemeinsam erkundete man die Gegend rund um das Atomium, sowie die europäischen Sehenswürdigkeiten in Miniatur im „Mini Europe“.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der europäischen Geschichte: Warum gibt es die EU? Wie kam es zu ihrer Entstehung? Was können wir aus der Geschichte lernen? – Antworten auf diese Fragen bot das „House of European History“, welches die Teilnehmer selbstständig interaktiv erkunden konnten.
Auch die historische Innenstadt von Brüssel wurde den Schülerinnen und Schülern bei einer Stadtführung präsentiert: Vom beeindruckenden „Grote Markt“ („Grand Place“), über Manneken Pis, zur historischen Börse (heute Biermuseum) führte die Route.
Höhepunkt der Reise war sicherlich der Besuch des Europaparlaments, wo zurzeit die anstehende Europawahl am 9. Juni, ihre Schatten voraus wirft. Die Jugendlichen, die zum Teil schon 16 Jahre alt sind, und somit wählen gehen können, hatten Gelegenheit, sich mit dem rheinland-pfälzischen EU-Abgeordneten Karsten Lucke (SPD) in einem Gespräch über europäische Themen auszutauschen. Danach wurde der Plenarsaal (the „Hemicycle“) von der Zuschauertribüne aus besichtigt, in welchem am selben Tag der belgische König die Sitzung zur Debatte um das Asylrecht eröffnen würde.
Vollgetankt mit Eindrücken und Erfahrungen ging es wieder zurück nach Saarburg:
Together for democracy – mission completed!
Das DELF ist ein international anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache.
Das Sprachzertifikat DELF attestiert die Beherrschung der vier Sprachkompetenzen:
Hörverstehen, Leseverstehen, schriftlicher und mündlicher Ausdruck. Gerade für die Bewerbung auf einen Arbeitsplatz ist das Zertifikat sinnvoll.
Wir gratulieren herzlich:
-Sophie Fellens und Malak Fahs aus der Klassenstufe 10
sowie unserem ehemaligen Schüler Oskar Philippe.
Mit großer Freude überreichte Herr Paulus die Zertifikate an die Schülerinnen und hob ihr Engagement auch über den Unterricht hinaus hervor.
Betreuende Lehrkräfte waren im letzten Jahr Frau Mallmann und Frau Durst.
Am 7. März 2023 trafen sich 12 Schüler:innen der Schule "Lycée polyvalent Rosa Parks" aus Thionville und 32 Schüler:innen der Realschule plus Saarburg trotz eines nationalen Streiks an der deutsch-französischen Grenze. Ziel war ein interkultureller Schüleraustausch, bei dem die Schüler:innen ihre Sprachkenntnisse verbessern und neue Erfahrungen sammeln sollten. Im Vorfeld wurden die Schüler:innen von ihren Lehrkräften Herrn Rogawski und Frau Durst über den Umgang mit den Gästen unterrichtet.
Dabei wurden Begriffe wie Offenheit,Vorurteile, Freundlichkeit,Höflichkeit, Perspektivwechsel und Wohlfühlen besprochen. Die Schüler:innen sollten in einer positiven und friedlichen Atmosphäre zusammenarbeiten und das kulturelle Erbe des jeweils anderen Landes kennenlernen.
Die deutschen Schüler:innen empfingen, nach einer herzlichen Begrüßung durch den Schulleiter Herr Paulus, ihre französischen Gäste am Morgen mit großer Spannung und Offenheit. Gemeinsam begann man mit einer Phase des Kennenlernens, bei der die Schüler:innen erste Eindrücke sammeln konnten. Besonders auffällig war, dass die deutschen Schüler:innen den französischen Schüler:innen sehr offen gegenüberstanden und auch selbstständig im Rahmen der Vorgaben arbeiteten.
Anschließend folgte eine Schulrallye, bei der die französischen Schüler:innen die Schule näher kennenlernen konnten und tiefere Einblicke in die unterschiedlichen Strukturen des deutschen Schulsystems erhielten. Am Nachmittag gab es ein gemeinsames Mittagessen und eine Stadtrallye mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten.
Dabei konnten die Schüler:innen Fragen zur Stadt Saarburg beantworten oder z.B. ein Selfie in einer Eisdiele mit ihren Mitschüler:innen machen. Die französischen Gäste hatten die Gelegenheit, regionale kulinarische Produkte aus Saarburg zu probieren und so die Kultur der Region kennenzulernen.
Die Fahrt für die Franzosen endete am Abend mit vielen schönen Eindrücken von Deutschland, die den Schülern noch lange in Erinnerung bleiben werden. Im Mai werden die Schüler:innen der Realschule plus in Saarburg einen Gegenbesuch machen und gemeinsam mit ihren französischen Freunden Themen wie die europäische Union und die deutsch-französischen Beziehungen bearbeiten.
Der interkulturelle Schüleraustausch hat gezeigt, dass Sprache und Kultur keine Barrieren darstellen und dass trotz eines nationalen Streiks eine Begegnung zwischen Schüler:innen aus verschiedenen Ländern möglich ist. Die Schüler:innen haben durch den Austausch ihre interkulturellen Kompetenzen erweitert und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame interkulturelle Projekte mit unseren ausländischen Freunden.
Hier geht es zum Artikel unserer französischen Austauschschülern.
Nach über zweijähriger coronabedingter Zwangspause hatten Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Saarburg nun endlich wieder die Gelegenheit Jugendliche ihrer Partnerschule Lycée Rosa Parks aus Thionville zu treffen. Nachdem die französische Schule zwischenzeitlich einen neuen Namen (vorher Lycée Colbert) sowie eine neue Schulleitung bekommen hatte, war es den beiden Partnerschulen wichtig, die Freundschaft wieder neu zu begründen und durch Besuche vor Ort zu beleben.
So wurden die jungen Franzosen bei ihrem Besuch am 06.05.2022 nicht nur von ihren Deutschlehrkräften Frau Emilie Souchet und Herrn Emmanuel Hourcade begleitet, sondern auch von ihrer Schulleiterin Frau Laurence Perquin Claren. Herr Ingo Sehr, stellvertretender Schulleiter der Realschule plus, begrüßte die Gäste im Namen der Schulgemeinschaft und zeigte sich sehr erfreut darüber, dass die Partnerschaft nun endlich wieder aktiv mit gegenseitigen Besuchen gelebt werden kann. Er unterstrich wie wertvoll das Erlernen der jeweils anderen Sprache gerade hier in der Großregion ist.
Die Französischlehrkräfte Frau Stephanie Sands, Frau Stefanie Durst und Frau Nadine Mallmann hatten ein Programm mit dem Besuch einer von der EU finanzierten deutsch-luxemburgischen Ausstellung zum Thema Trinkwasser in der Region Moselland/Miselerland sowie thematisch passenden Workshops vorbereitet. Nach einigen Kennenlernaktivitäten filterten die Jugendlichen in deutsch-französischen Teams somit verschmutztes Wasser und versuchten Trinkwasserqualität zu erreichen. Außerdem beantworteten sie Quizfragen zu Ausstellung. Als Abrundung des Tages stellten die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Saarburg ihren Partnern die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt vor.
Am 24.05.2022 hatten dann die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Saarburg die Gelegenheit die Partnerschule in Frankreich zu entdecken. Vor Ort wurden sie vom stellvertretenden Schulleiter Herrn Thierry Becker begrüßt. Aufgeteilt in sechs deutsch-französische Kleingruppen, setzten sich die Jugendlichen am Vormittag in zwei Workshops spielerisch mit Geographie und Geschichte der europäischen Union auseinander. Auch Bezüge zur aktuellen weltpolitischen Lage wurden hergestellt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der schuleigenen Kantine zeigten die französischen Jugendlichen ihren deutschen Partner im Rahmen einer Rallye ihre Stadt. Die Veranstaltungen an der Realschule plus Saarburg und der Besuch an der Partnerschule in Thionville fanden mit finanzieller Unterstützung der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei im Rahmen der Europawoche 2022 statt.
Am 11.06.2022 fand in Saarburg ein großes Partnerschafts- und Familienfest statt. Gefeiert wird in diesem Jahr, dass Saarburg bereits seit 70 Jahren mit der französischen Stadt Sarrebourg befreundet ist. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 hatten bereits für die Auftaktveranstaltung im April ein ABC der deutsch-französischen Freundschaft gestaltet. Für das Fest im Juni haben nun Siebtklässler ein Memory-Spiel vorbereitet. Sowohl in Saarburg, als auch in Sarrebourg wurden Gebäude wie das Rathaus, das Museum, die Saar und natürlich auch die Realschule plus sowie die Sekundarschule “collège” fotografiert. In deutsch-französischen Pärchen konnten diese dann gesammelt werden. Außerdem gab es eine Fotowand mit einem Foto aus Sarrebourg. Mit Papprequisiten konnten hier lustige Fotos zur deutsch-französischen Freundschaft gemacht werden. Zusätzlich konnten sich interessierte Gäste über die Realschule plus Saarburg als Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz informieren und Materialien für Kinder zu Europa entdecken. Bei frühsommerlichem Sonnenschein und äußerst guter Laune wurde der Stand den ganzen Tag von zahlreichen Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5 bis 8, Frau Mallmann und Frau Sands sowie von Frau Baudner vom Förderverein betreut.
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt (Wittgenstein).
An unserer Europaschule sind wir seit jeher an einem regen Austausch mit anderen Kulturen und Sprachen interessiert.
Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie, war es uns im vergangenen Jahr 2020 leider nicht möglich, den Französischlernenden an unserer Realschule plus in Saarburg, Schüleraustauschmaßnahmen anzubieten.
Damit unsere Französischlernenr dennoch weiterhin im Austausch mit Jugendlichen aus anderen Ländern stehen, haben sich die Französischlehrer/innen (Herr Diwersy, Frau Durst, Frau Mallmann und Frau Sands) Verschiedenes für ihre Schülerinnen und Schüler überlegt:
Klassen 7-9
Die Lernenden der Klassen 7 und 9 nahmen Kontakt mit den Partnerschulen Collège Nicolas Untersteller in Stiring-Wendel und Lycée Rosa Parks in Thionville auf. Zu Weihnachten wurden Karten und Steckbriefe für die Partner/innen verfasst. Klasse 8 hingegen erhielt Weihnachtspost aus Florange.
Da wir uns noch im Fernunterricht befinden, gab es letzte Woche (11.02.2021) dann die erste gemeinsame Videokonferenz unserer 9ner mit den Brieffreunden aus Thionville. Während die französischen Jugendlichen über Laptops im Klassenzimmer teilnahmen, schaltete sich unsere Schüler/innen von zuhause aus zu. Da man sich zum ersten Mal sah, fand eine Vorstellungsrunde statt und schließlich hatten die Lernenden auf beiden Seiten einige Frage über das Schulleben im anderen Land. Die Möglichkeiten moderner Kommunikationsmittel werden jetzt aktiv genutzt um einander besser kennen zu lernen.
Klasse 6
Es wurde ein Briefaustausch mit französischsprachigen Schülerinnen und Schülern aus der Schule École privée Montessori à Hobscheid in Luxemburg ins Leben gerufen:
Das traditionelle Schreiben von Briefen wurde in der Weihnachtszeit als altes Ritual wiederbelebt. Den lernenden Schülerinnen und Schülern wurde die Bedeutung und die Freude der tiefen Kommunikation, die beim Briefeschreiben ermöglicht wird, bewusst gemacht. Die Kreativität und tiefe Auseinandersetzung mit der Fremdsprache, die in der heutigen Zeit leider durch schnelllebige Technik gebremst wird, wurde im Schreibprozess eines Briefwechsels hingegen gefördert und entfaltet. Beim Briefeschreiben konnten mehrere Sinneskanäle und damit mehrere Hirnareale angesprochen und somit die Sprache intensiv durchdrungen werden.
Die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern war gekennzeichnet durch Freude, Aufregung, Motivation und Ambition, einen schönen und guten Brief zu verfassen, der beim Adressaten /bei der Adressatin nicht nur inhaltlich sondern auch formal ansprechend wirkte.
Inhaltlicher Schwerpunkt bei dem Briefaustausch war zunächst das Kennenlernen und das große gegenseitige Interesse an dem Briefpartner/der Briefpartnerin. Zudem haben sich die Kinder über Weihnachtstraditionen ausgetauscht.
Wir haben uns über den Beginn der Zusammenarbeit mit dieser luxemburgischen Schule gefreut und hoffen, dass wir zukünftig weitere Projkete gestalten können.
Das Zielt ist ein persönliches Treffen, um sich gegenseitig kennenzulernen und sich über Geminsamkeiten und Unterschieder auszutauschen.
On est très ravis de travailler avec nos partenaires internationaux.
David Diwersy, Stefanie Durst, Nadine Mallmann und Stephanie Sands