Infektionsschutzgesetz (IfSG)

 

Das frühere Bundesseuchengesetz ist durch das IfSG ersetzt worden. Alle an der Schule Beteiligten sind jährlich über die Bestimmungen zu informieren.

Die wichtigste – aber nicht neue – Bestimmung für die Eltern ist, dass sie ihr Kind nicht in die Schule schicken dürfen, wenn es eine ansteckende Erkrankung hat oder ein Kopflausbefall vorliegt.

Dies gilt auch für bestimmte Erkrankungen, die im häuslichen Umfeld der Schülerin / des Schülers auftreten. Es geht darum, einer Weiterverbreitung der Krankheit vorzubeugen. Das Gesetz bestimmt, dass Ihr Kind nicht in die Schule oder andere Gemeinschaftseinrichtungen gehen darf, wenn

- es an einer schweren Infektion erkrankt ist, die durch geringe Erregermengen verursacht wird. Dies sind nach der Vorschrift: Diphtherie, Cholera, Typhus, Tuberkulose und Durchfall durch EHEC-Bakterien. Alle diese Krankheiten kommen bei uns in der Regel nur als Einzelfälle vor (Außerdem nennt das Gesetz noch virusbedingte hämorrhagische Fieber, Pest und Kinderlähmung. Es ist aber höchst unwahrscheinlich, dass diese Krankheitserreger in Deutschland übertragen werden);

- eine Infektionskrankheit vorliegt, die in Einzelfällen schwer und kompliziert verlaufen kann; dies sind Keuchhusten, Masern, Mumps, Scharlach, Windpocken, Hirnhautentzündung durch Hib-Bakterien, Meningokokken-Infektionen, Krätze, ansteckende Borkenflechte, Hepatitis A und bakterielle Ruhr;

- ein Kopflausbefall vorliegt und die Behandlung noch nicht abgeschlossen ist.

Muss ein Kind zu Hause bleiben oder sogar im Krankenhaus behandelt werden, benachrichtigen Sie uns bitte unverzüglich und teilen Sie uns auch die Diagnose mit, damit wir zusammen mit dem Gesundheitsamt alle notwendigen Maßnahmen ergreifen können, um einer Weiterverbreitung der Infektionskrankheit vorzubeugen.

Der behandelnde Arzt oder das Gesundheitsamt können Auskunft geben, wenn ein solcher Fall vorliegt und ab wann ein Schulbesuch wieder erlaubt werden kann.

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